Hamburg: Hochschule für Angewandte Wissenschaften

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Um zwei Uhr nachts aufstehen, mit dem Bus zum Flughafen, in Hamburg ankommen, ab an die Hochschule für angewandte Wissenschaften.


Bei unserem Zwischenstopp in Hamburg konnten wir uns mit Prof. Dr. Ing. Boris Tolg treffen, um ein wenig über unser Projekt und unsere Technik zu reden, aber auch um etwas von seinen Arbeiten kennen zu lernen. Bei seinem medizinpädagogischen Ansatz handelt es sich um eine virtuelle Umgebung, in der junge Mediziner auf den Umgang mit Patienten vorbereitet werden.

Im Moment nutzen viele Studiengänge beziehungsweise Universitäten Schauspieler die bestimmten Krankheitsbilder oder Verletzungen vorspielen. Dies ist in den meisten Fällen jedoch zu aufwendig und kostenintensiv. Dieses Üben der Anamnese spart nicht nur Geld, sondern könnte vielen Studenten auch ermöglichen von zu Hause aus einen großen Teil der Diagnosestellung zu trainieren.

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Bisher läuft das Ganze in einer Cave. Klarer Vorteil hierbei ist, dass mehrere Leute gleichzeitig die Technik nutzen können, beziehungsweise das mehrere Studenten gleichzeitig „unterrichtet“ werden können. Das Team arbeitet aber auch mit einer HTC Vive.

Auf dieser uns ziemlich gut bekannten Hardware, durften wir auch erste Einblicke in die Masterarbeiten einer von Herrn Tolgs Mitarbeiterinnen bekommen.
Einfach gesagt, geht es darum eine sehr realistische Simulation von Moorlandschaften zu schaffen um die späteren Nutzer für den Verlust dieser tollen Landschaftsabschnitte zu sensibilisieren. Die ersten Eindrücke waren sehr überzeugend. Kein Wunder also, dass es der Entwicklerin schon möglich war mit Organisationen wie dem NABU in Kontakt zu treten.


Nach dem kurzen Kennenlernen dieser spannenden Arbeiten ging es für uns dann weiter nach Rostock.

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